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Luhmanns absichtlicher Zufall

 

Clemens Luhmann wurde 1965 als Sohn des Soziologen Niklas Luhmann und der Goldschmiedin Ursula Luhmann in Germesheim geboren – als Produkt eines absichtlichen Zufalls. Er wuchs in der Nähe von Bielefeld auf.

Luhmann reiste 1987 das erste mal nach Lateinamerika. Nach seinen frühen Reisen studierte er in Freiburg Medizin, um in den 90iger Jahren als Allgemeinchirurg und Neuraltherapeut zu arbeiten. Am Ende des Jahrtausends zog er nach Guatemala, wo er bis heute mit seiner Familie am Atitlansee lebt.

Luhmann malte von Kind an, geleitet durch den Malunterricht seiner Mutter einerseits, anderseits durch die Schulung von Kunstbeobachtung mit seinem Vater. Später studierte er bei dem amerikanischen Maler Guido Bondioli.

Luhmanns Bilder haben sich aus einer realistisch-expressionistischen Epoche zu einem ganz eigenen abstrakten Expressionismus entwickelt.

"Ich löse mich ganz von konkreten Vorstellungen, leere meinen Verstand. Das eröffnet Möglichkeiten, sodass der Betrachter sich dem Bild auf verschiedenen emotionalen und intuitiven Ebenen nähern kann."

"Wie in der mikroskopischen Welt der menschlichen Zellen entdecke ich immer mehr Details und verliere mich in einer fantastischen Welt. Das Ästhetische im Mikro- und Makroskopischen des menschlichen Körpers bietet mir eine Vielzahl von Ideen und Vorschlägen, obwohl ich nie an konkrete Dinge denke, wenn ich male, wenn Absicht und Zufall sich treffen."

Luhmann ist Herausgeber des Buches "Poesie als Passion", eine Anthologie von Gedichten, die im Jahr 2012 im Fink-Verlag erschienen ist.